Sonntag, 3. Oktober 2021 von Christoph Prüm

Ortsauslosung 2021

Ortsauslosung 2021

Erste "Amtshandlung" im neuen Büro in Berlin.

Am Sonntag, dem 19.09.2021 fand im neuen Büro in der Osnabrückertstr 18 in Berlin die Auslosung der Orte statt, in die die ersten Grunderben fallen werden. Es war durchaus eine ernsthafte, aber auch eine fröhliche Veranstaltung. Neben unseren eigenen Mitstreitern, die sich gerade von der samstäglichen Renovierung erholten, beehrten uns Christoph Trautvetter vom Netzwerk Steuergerechtigkeit und Martin, ein Berliner Nachbar, mit Ihrer Teilnahme. Alle wurden in das Auswürfeln der Orte mit einbezogen.  

Mit einem 10-seitigen Würfel war für jedes zu vergebende Grunderbe Ziffer für Ziffer eine sechstellige Zahl zu ermitteln. Die Zahlen wurde sorgfältig notiert...

... und mit der Ortsliste abgeglichen. Die Ergebnisse standen bald fest.

Sebastian und Julia markieren sie auf dem Wandtattoo im Büro.

Damit ist das Resultat der diesjährigen Auslosung auch grafisch festgehalten. Die Gewinner sind, von oben nach unten:

  • der Hamburger Stadteil Hamburg Nord
  • der Landkreis Gütersloh
  • die kreisfreie Stadt Koblenz

Ab sofort können sich dreißigjährige Interessierte aus diesen Orten in die Auslosungslisten eintragen lassen. Bitte gehen Sie dazu zu der betreffenden Ortsseite, in der auch die Regeln und die Vorgehensweise erläutert sind:

Anmeldung Hamburg Nord

Anmeldung Gütersloh

Anmeldung Koblenz

 

Teilnehmer bei Ortsauslosung!

Wir bedauern alle, dass es in diesem ersten Jahr nicht zumindest einen ostdeutschen Kreis getroffen hat. Aber wir haben nicht die Wahl, das Los entscheidet. Das wenige Geld, das uns zur Verfügung steht, ist allen allen 30-jährigen in diesem Lande gewidmet. Wir fühlen uns nicht berechtigt eine persönliche Auswahl, und damit eine Wertung zu treffen.

Es ist eigentlich ein Versagen einer Gesellschaft gleichberechtigter Individuen, dass überhaupt eine Auslosung stattfinden muss, und nicht jeder sein Grunderbe bekommt. Das Versagen besteht darin, dass wir - hundert Jahre nach der Abschaffung des Feudalismus - die Menschen im Erbrecht immer noch nach ihrer genetischen Herkunft bevorteilen oder benachteiligen, und zwar massiv. Die viel beschworene Gleichwertigkeit eines jeden Menschen ist erst dann realisiert und geachtet, wenn wir auch entsprechend handeln und jedem seinen natürlichen Anteil an der gemeinsamen Welt in seine eigenen Hände geben.

Kommentare

Maxi Mustermann schrieb am 28.09.2022 um 05:54 Uhr:

Wsrum denn nur 30-jährige?🤔 Wird das jedes Jahr so sein? Wird es dass überhaupt jedes Jahr geben?

Ihr Beitrag:

			







		
		
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